Alle Lebensvorgänge spielen sich in kolloidalen Systemen wie Blut und anderen Körpersäften ab. Während der 1930er Jahre erfreute sich das Studium kolloidaler Systeme noch wachsender Beliebtheit. Es gab bereits vielversprechende Versuche im Gesundheitsbereich und einige erfolgreiche Ergebnisse. Nach Ende des zweiten Weltkrieges versank die Forschung für kolloidale Chemie (damaliger Begriff) für Gesundheit und Heilung im Nichts. Sehr zum Schaden der Menschen, ist doch die Versorgung mit kolloidalen Elementen weit wirkungsvoller als etwa mit den vielen nur sehr schwer resorbierbaren Mineralstoffen und Spurenelementen, die heute zugelassen sind.

Kolloide sind in Wasser oder Öl feinst verteilte, aufgrund ihrer Kleinheit und ihrer Ladung schwebende Teilchen eines Stoffes. Die Größe der einzelnen Teilchen liegt im Mikrometer-Bereich.
Echte Kolloide werden von der Zelle direkt aufgenommen, ohne verstoffwechselt werden zu müssen. Kolloide Elemente sind zellgängig und vollständig verfüg- und verwertbar, ohne sich im Organismus abzulagern und ohne ihn zu belasten. Kolloide sind lebendige Partikel, vom Zustand her so wie sie in einer gesunden Zelle vorkommen. Sie versorgen aber nicht nur die Zelle, sie können auch als Transportmittel für abgelagerte Stoffe im Gewebe fungieren.