Teffmehl

Teffmehl findet man immer öfter in glutenfreien Broten, wenn man sich die Zutatenliste genauer anschaut. Teff wird auch Zwerghirse genannt und gehört zur Gattung der Kulturhirse, die aus Äthiopien stammt. Teff ist das kleinste Getreide der Welt und ist eins der ältesten domestizierten Getreidepflanzen der Menschheit. Um sich die Dimensionen von „klein“ mal vor Augen zu führen: 150 Teffkörner wiegen etwa so viel wie ein Weizenkorn. Diese kleinen Körnchen befinden sich in Grashalmen, da die Teffpflanze zur Familie der Süßgräser gehört.
Dadurch, dass die Körner so klein sind, werden sie immer als Ganzes verarbeitet, sodass das Mehl stets Vollkornmehl ist. Es ist sehr gut zur Brot- und Gebäckherstellung geeignet, für süße Speisen ebenso wie für herzhafte.
Für diejenigen, die sich mit Schonkost ernähren wollen oder müssen, ist Teff sehr gut geeignet, da es basisch ist und als eine der wenigen Getreidearten nicht schleimt. Auch Diabetiker, deren Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen sollte, profitieren von Lebensmitteln mit Teff. Sportler, vor allem Ausdauersportler freuen sich über den hohen Kohlenhydratgehalt und den niedrigen glykämischen Wert, was Teff zum optimalen Energiespender macht.

Zusätzlich sorgt der hohe Eisen-Gehalt für eine hohe Anzahl der roten Blutkörperchen, die wiederum für den Sauerstofftransport verantwortlich sind. Das wiederum fördert die Ausdauer. Der hohe Mineralgehalt in Teff, bestehend aus Kalzium, Zink, Kalium und Magnesium, hilft dem Sportler sich nach der Ausdauerleistung zu regenerieren. Übrigens hilft Teff auch Schwangeren, die während der Schwangerschaft häufig an Anämie leiden.

Teff steckt voller wertvoller Nährstoffe, wie Eisen, das gegen Müdigkeit hilft, Kalzium, Magnesium und Zink. Außerdem hat es einen hohen Gehalt an Kieselsäure, welche wiederum die Regeneration der Haut unterstützt.

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